Hypnose gegen Angst

Was tun bei Panikattacken?

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Ich werde dir hier 10 Tipps geben, wie es dir gelingen kann Panikattacken zu vermeiden und im Falle einer akuten Situation diese in den Griff zu bekommen.


10 Tipps zum Thema: Was tun bei Panikattacken

 

 

  • Versuche im Alltag nicht zu lange Spannungen ausgesetzt zu sein
  • Mache Sport
  • Schlafe ausreichend
  • Reduziere Nikotin, Zucker, Koffein, etc.
  • Sprich mit anderen über deine Angstzustände
  • Iss regelmäßig
  • Schaffe dir einen vertrauten Alltag
  • Unterbrich deine Denkmuster
  • Ablenkung
  • Pausen machen

 

 

1. Versuche im Alltag nicht zu lange Spannungen ausgesetzt zu sein, Anspannung bringt dich aus dem Gleichgewicht.

Lerne dazu bestimmte Atemtechniken und Entspannungsmethoden (Autogenes Training, Meditation, etc.).

 

Autogenes Training:

Ist eine anerkannte Psychotherapiemethode.

https://de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training

 

Meditation:

Ich selbst meditiere, wenn ich angespannt bin, oder einfach um meinen Geist wieder zur Ruhe zu bringen.

Meditation ist relativ einfach zu erlernen und kann an jedem Ort, an dem man Ruhe findet, durchgeführt werden.

 

Versuche außerdem mehr in der Gegenwart zu leben, zu viele Gedanken an das was einmal ist machen nervös und

wenn wir ehrlich sind ist es doch viel schöner und entspannter wenn wir uns Überraschen lassen können was wir noch so erleben dürfen.

 

2. Sport baut Anspannung und Stress ab.

Dabei muss es nicht unbedingt ein hartes Workout sein, schon ein Spaziergang kann fürs Erste reichen.

Geh ein paar Meter wenn dir unwohl ist, gerade gleichmäßige Bewegungen wie Gehen oder Radfahren entspannen.

 

3. Schlafe ausreichend, Schlaf macht uns Leistungsfähig und baut Stress ab.

Achte darauf genügend davon zu bekommen.
Denn Schlafmangel lässt deine Stressresistenz und Belastungsgrenze sinken.
Auch deine Laune und deine Motivation leiden an Schlafentzug.

Ausreichend Schlaf kann somit Angstattacken, oder Panikattacken vorbeugen.

 

4. Reduziere Nikotin, Zucker, Koffein, etc.

Diese Mittel und Stoffe machen schnell Nervös und angespannt und sind somit eine weitere unnötige Belastung für dich.
Falls du eine Entwöhnung machen möchtest, dann such dir dazu professionelle Hilfe,

denn es gibt heute schon viele Mittel um zum Beispiel einen Nikotinentzug angenehm zu gestalten.

 

5. Sprich mit anderen, dir vertrauten, Menschen über deine Panikattacken und Angstzustände.

Das hilft in den meisten Fällen besser mit der Situation klar zu kommen.
Mit anderen Menschen über deine Probleme zu reden, lässt dich besser mit der Situation fertig werden.

Außerdem kann eine Sichtweise von einem Außenstehenden oft hilfreich sein.

Was tun bei Panikattacken

Was tun bei Panikattacken

 

6. Iss regelmäßig und vermeide dadurch, dass dein Insulinspiegel stark absinkt.

Dabei solltest du auch darauf achten zum Beispiel nicht gleich eine ganze Packung Schokolade auf einmal zu essen.

Auch hier gilt wie so oft, auf die Dosis kommt es an.

Was tun bei Panikattacken

Was tun bei Panikattacken

7. Schaffe dir einen vertrauten Alltag in dem du dich sicher und beschützt fühlen kannst.


Das kann eine Partnerschaft sein, ein sicheres Arbeitsverhältnis,
oder auch eine Unterstützung bei schwierigen Situationen (Babysitter, Haushaltshilfe).
Manchen Menschen hilft auch die Anschaffung eines Haustiers.

Dabei sollten Sie sich aber vorher Überlegen ob Sie sich dann auch gut um das Tier kümmern können und ob es Ihnen nicht zu Last wird.

Vom Aufwand wäre beispielsweise eine Katze pflegeleichter als ein Hund.
Auch hier würde ich eine Beratung empfehlen.

 

8. Unterbrich deine Denkmuster.

Beurteilen von Situationen und Menschen.
Ich kenne es, du kennst es. In fast jeder Situation beurteilt man etwas bewusst oder unbewusst, das kann der uninteressierte Blick einer Person sein, oder auch die Bewertung der aktuellen Lage.

Hör dir einmal genau zu.
Wenn du Beispielsweise anfängst zu Denken, die Person sieht mich komisch an,
das liegt daran, dass sie mich nicht mag, oder ein Problem mit mir hat.

Dann unterbrich sofort mit einem Gedanklichen “STOPP” diese Denkvorgänge und schätze bewusst die Situation anders ein.

Zum Beispiel die Person sieht mich komisch an, wahrscheinlich hat sie heute einen schlechten Tag aber das liegt sicher nicht an mir, denn auch andere Personen sieht die Person so an.


Mach dir bewusst, dass andere Menschen meist unfreundlich oder negativ Wirken weil sie selbst ein Problem haben und das liegt wahrscheinlich in 99 Prozent der Fälle nicht an dir.

Denk daran, generell wird die Panik oder Angst nicht durch die Situation hervorgerufen, sondern dadurch wie du die Situation bewertest.

Umso öfter du Gedanklich deine Situation veränderst, desto einfacher wird es und irgendwann wirst du automatisch Umdenken.

 

9. Ablenkung

Versuch deine Gedanken von deiner Angst abzuwenden.
Denke bewusst an eine schöne Situation.

Leichtes Kneifen der Haut kann auch dabei helfen die Gedanken abzuwenden.
Summe ein Lied.

Denk daran nicht die Situation löst eine Panikattacke oder Angstattacke aus, sondern wie die Situation bewertet wird.

Was tun bei Panikattacken

Was tun bei Panikattacken

 

10 .Pausen machen

Bau in deinen Alltag immer wieder Pausen ein um Überbelastungen zu vermeiden.

Dabei sind zum Beispiel jede Stunde 5 Minuten Pause ein Richtwert um Panikattacken zu vermeiden.

Wie so oft gilt auch bei Angst- und Panikattacken, vorbeugen ist besser als die akute Situation in den Griff zu bekommen.

Mit den obenstehenden Tipps “Was tun bei Panikattacken”möchte ich dir einen Überblick geben, welche vorbeugenden Maßnahmen und welche Techniken du im Akutfall anwenden kannst.

 

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, oder du noch Anmerkungen, Wünsche etc. dazu hast, kannst du mir

gerne eine Nachricht an info@hypnose-gegen-angst.net schreiben.

 

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Ich möchte dir hier alle Informationen zum Thema so einfach und umfangreich näher bringen wie nur möglich, dazu nehme ich mir viel Zeit.

Allerdings verfüge ich über keine Ausbildung in diesem Bereich.